vom Osten gen Westen

 
10Oktober
2014

Kolumbien - Bogota

Hallo ihr Lieben,

um die Spannung zu erhoehen werden die Abstaende der Blogeintraege groesser.

Nun sind wir (vor 2 Monaten) in Kolumbien angekommen.

Schon die ersten Eindruecke aus dem Flugzeug waren gigantisch.

Fliegen mussten wir leider via Businessclass. So wurden uns laestige Wartezeiten beim Boarding erspart, wir konnten uns wecken lassen und auch das Essen war etwas besser.

Bogota liegt auf 2600 m Hoehe. Die Temperaturen waren deshalb um einiges niedriger als auf Jamaika. Die Stadt beherbergt um die 8 Mio. Menschen. Im Kern ist sie jedoch sehr charismatisch und traditionell. 

Einer der Plaetze Sandwichverkaeufer

Im Hostel in der Altstadt (Calendaria) von Bogota haben wir auch gleich viele nette Leute kennengelernt. 

Schlafsaal

Es wird empfohlen, einige Tage mit Wanderungen oder anstrengenden Aufstiegen zu warten, um sich an die Hoehe zu gewoehnen. 

Wir haben deswegen zunaechst einen kleinen Aufstieg auf 3152 m an Tag 2 vorgenommen. Ziel war Monserrate, eine kleine Kirche auf einem Gipfel der umliegenden Berge.

Mit dabei waren unsere Hostelfreunde. 

Touristen ist man in Kolumbien nicht sonderlich gewohnt, weshalb wir hin und wieder zu Beweisfotos aufgefordert wurden. Welpen gibt es wie immer auch. 

Lohnenswert war auch der Besuch einiger Museen, wie dem Museo del Oro (Goldmuseum) sowie dem Botero-Museum. Botero ist ein kolumbianischer Maler, dessen Motive immer in dick dargestellt werden (Menschen, Tiere, Obst ...).

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an der Graffiti-Tour durch die Altstadt. Die Kuenstler koennen sich in Bogota relativ frei ausleben. Teilweise werden sie von Hausbesitzern sogar engagiert, um deren Haeuser zu verschoenern. Trotzdem ist das bemalen oeffentlichen Eigentums verboten. Als Strafe werden jedoch nur Tickets ausgestellt (wie bei uns Parktickets). Es darf dann jedoch trotzdem fertig gemalt werden.

Wir haben sogar zwei lebende Motive gefunden.

Nach der Tour haben wir lecker gegessen - typ. kolumbianische Fleischplatte.

Danach gings zum wohl besten Aussichtspunkt in Bogota, auf einen der Wolkenkratzer.

Sonntagsmarkt von oben.

Dies waren die ersten Tage in Kolumbien, Bogota. Naechstes Ziel: San Gil.

24August
2014

Ocho Rios, Belmont, Treasure Beach, Mobay

Hallo ihr Lieben,

wie mir mein lieber Cousin Frank empfiehl: "Erlebe erst, dann kannst du davon erzaehlen.", tun wir dies, was zur Folge hat, dass wir nicht so recht mit dem Blog schreiben hinterher kommen. Wir befinden uns zwar schon seit einer Woche in Ecuador, trotzdem beenden wir zunaechst das jamaikanische Kapitel. 

Sodann...

Ocho Rios

Nach unserer kuscheligen Fahrt nach Ocho Rios sind wir dort sicher angekommen. (Wie gesagt ueber 40 Leute bei 28 Sitzplaetzen.

Kuschelbus

Da uns das Reggaehostel in Kingston sehr gefiel, haben wir uns fuer das gleichnamige in Ocho Rios entschieden. Dies befand sich direkt am Wasser, wo wunderschoen Kreuzfahrtschiffe die haessliche Aussicht auf das Meer verdeckten. Zum Glueck.

Abends haben wir uns beim Warten auf unser geliebtes Jerk-Chicken mit Domino spielen gegen Einheimische abgelenkt. Domino ist hier wie Kniffel bei uns eines der Volkspiele.

Folgende Highlights konnten wir geniessen:

-WM Titel, die Einheimischen waren jedoch nicht auf unserer Seite, nur weil wir weiss sind....

Wir sahen jedoch dann spaeter einige Autos mit Deutschlandflagge hupend durch die Gegend fahren. Dies lag jedoch weniger an der Sympathie fuer unser Land als an der Freude ueber den Wettgewinn. Wetten ist hier ein weiterer Volksport neben Domino und Kiffen. Beim WM-Finale haben wir auch den guten Sepp kennengelernt aus Recklinghausen, der uns fortan als Begleiter zur Seite stehen sollte/wollte. Wir sind doch sehr beliebt.

-Besuch des Blue Hole

Das Blue Hole war eine Ansammlung azurblauer Wasserloecher mit einigen Sprungmoeglichkeiten aus diversen Hoehen. Die 25 Fuss hat sich Max nicht entgehen. Auch Katrin hat Mut bewiesen indem sie barfuss durch die steinige Landschaft lief. Tills Mut bezog sich eher auf aesthetische Aspekte. Er liess sich wunderschoene Rastas ins Haar flechten.

Blue Hole

Gollum returns Ab ins Loch Weg zum Loch

-Die Abende haben wir generell eher ruhig verbracht, bis auf einen Ausflug zu einer Beachparty. Den Beach sieht man im Dunkeln meist jedoch kaum, sodass dieser Aspekt eher unterging. Von daher braucht ihr nicht allzu neidisch zu sein. In der Musikselektion bemerkt man auch den immer staerker wachsenden westlichen Einfluss auf das Partygeschehen, der durch starke Black, RnB  und Pop-Einfluesse deutlich wurde. Auch die "Soundsystem-Shows" findet man kaum noch. So stehen eigentlich nur noch die bei uns verbreiteten DJs (nicht mehr Selektas) hinter den CD-Playern, und was einmal als MC oder sogar Deejay fuer Interaktionismus und Anheizen mit und von der Partycrowd bekannt war, ist heute eher ein Gelaber von betrunkenen Kids...

Ansonsten verbrachten wir einige Spieleabende mit Freunden und den angestellten unseres Hostels. Toni der Nachtwaechter wurde sofort in den Kniffelbann gezogen. Seine Antwort auf die Frage ob es ihm gefaellt: "I LOVE IT"!

Die Dudes

-Da wir alle diverse Accesoires benoetigten, haben wir uns auf den einheimischen Markt geworfen und uns der jamaikanischen Kultur und dem Style angepasst.

MC Till the Dirk Rudebwoy to di Max Der schoene Till

Katrin kaufte sich lediglich einen jamaika Beutel....

Wir sind nun weisse Jamaikaner sowohl vom Style als auch von der Mentalitaet...wir machen alles sehr langsam oder gar nicht.

Trotzdem gehts nach Ochi ab nach Montego Bay zum Sum-Fest (Festival). Da wir Sparfuechse sind, kauften wir uns statt einer Unterkunft eine Flasche Rum und machten die Nacht durch. Das Gepaeck konnten wir bei einer unserer vielen neuen FreundInnen im Hostel parken.

Sum-Fest: Kurz die Acts waren schlecht, musikalisches Talent wurde mit lauten, grellen Stimmen uebertuencht, wirkliches Entertainment kam nur selten auf. Dafuer gabs viel Werbung und wenig Kultur. Die Jamaikaner liessen sich jedoch auch nicht recht in Stimmung bringen. Kommerzfest durch und durch. Fotos haben wir nur mit den Redstripe-Maedels gemacht.

Belmont

Nach all dem Stress der letzten Tage waren wir froh, endlich im ruhigen Belmont gegen Mittag des Folgetages anzukommen.

Wir und Bryan der Bushdoctor und Hostelpapa Katrin Unser Bugalow Der Garten Buedchen von innen Laden

Bryan der Bushdoktor war auch gleichzeitig der Hostelbesitzer sowie Besitzer einer ausgedehnten Farm, wo u.a.Ananas, Avocado, Ziegen und Ganja angebaut wurden.
Belmont ist ein kleines Nest, wo wenig los ist. Es ist uebrigens das Heimatdorf von Peter Tosh, dessen Grab wir auch besuchten. Die Einwohner waren alle sehr nett und aufgeschlossen. So spielten wir am Strand mit den einheimischen Kindern und schwatzten viel mit den Essensverkaeufern.

Im Hostel selbst waren auch andere Besucher verschiedener Nationen wie Deutschland, Deutschland und Deutschland. Multikulti also. Wir lernten Vater Martin und Sohn Hendrik aus dem Sauerland kennen, welche mit zunehmendem Jamaikaaufenthalt immer mehr auftauten, sowie Wendelin aus Koeln.

Highlights:

-Riff-Schnorcheln: es war wunder wunder schoen.

Auf dem Weg Bootbesitzer

-Da wir so unglaublich weiss waren, wirkten wir wie Magnete auf die ansaessigen Kinderlein der direkten Umgebung. Dijon unser kleiner Nachbar machte sich zur Aufgabe, gut auf uns aufzupassen, unsere Sachen zu begutachten und uns letztlich ganz schoen auf den Geist zu gehen. Schoen wars!

Rudekid Local Kids in Pose Auch die Katze hatte zu leiden

Aber wir haben auch zusammen einen schoenen Ausflug gemacht

Ausblick vom Grundstueck von Bryans Cousin Ziege Kloppe Krebs

Abschlussworte:

Belmont war schoen, aber heiss. Wir haben uns gut erholt und tolle Menschen kennengelernt.

Belmont-Hauptstrasse Brotfrucht zum Fruehstueck Strand mehr Strand  Auf Wiedersehen!

Treasure Beach

Die letzte Station auf Jamaika sollte dann Treasure Beach sein. Das Hostel war schoen, einziger Haken: die Toilette wurde nur durch einen Vorhang vom Rest getrennt. Wir lernen uns also immer besser kennen. ;-)

Ausblick auf die Trockenheit Marktauto

Treasure Beach ist eigentlich die Kornkammer JAs, als wir da waren gab es jedoch eine lange Trockenperiode. Treasure-Beach ist bekannt fuer den Community-Tourism. Das heisst Touristen werden herzlich empfangen und integriert. Das bemerkten wir in vielen Gespraechen mit Dudes am Strand, auf der Strasse und in Bars.

So lernten wir Marcia, eine Barbesitzerin, schnell kennen.

Marcia plus Tochter plus Turis

Till und Max nahmen am abendlichen Billard teil sowie an einem Streetdance.

Landschaftmotive von Tills kleiner Strandreise:

 Highlights:

-Blackriver:

In Blackriver (naechst groesserer Ort) sind wir mit Rasta George den Black River per Boot hochgefahren, um Krokodile und Voegel sowie Mangrovenwaelder zu sehen und zu baden.

unterwegs Motorausfall Endstation auf der Blackrivertour Rasta George

Black River der Ort war auch recht gemuetlich. Besonders bekannt ist der Ort fuer seine fleissigen Arbeiter.

Fleissiger Arbeiter 1 verstoerend fleissiger Arbeiter 2 Patties und Patties  Rasta-Graffity

  Jamaikas erstes Haus mit Stromanschluss intensive Gespraeche

Am Nachmittag sind auch wieder unsere Reisefreunde zu uns gestossen. So trafen wir Kristin und Della aus Mobay wieder als auch Martin und Hendrik aus Belmont und spaeter noch Lorenzo aus den Blue Mountains/Ocho Rios.

Wiedersehen macht Freude Wir kochten auch mal Brotfrucht und Kochbanane

Reisegruppe am Loversleap

-Pelikan Bar

Ein bekanntes Highlight der Gegend war die P.-Bar, welche sich auf dem Wasser befindet und per Boot angefahren wird.

Die Pelikan Bar Die liebe Katrin Startpunkt am Strand

-Ausflug zur Appleton-Distillery

In der Naehe von Treasure Beach konnte man sich per Auto zur Appleton-Distillery begeben. So mieteten wir zusammen mit Hendrik und Martin ein Auto und warfen uns in den Linksverkehr. Wir passierten auch die wunderschoene Bambooalley.

Die Tour durch die Distillery war sehr informativ, das eigentliche Highlight war jedoch die unbegrenzte Verkostungsmoeglichkeit. Zum Glueck mussten wir rueckzu nicht laufen!

Stopp in der Bambooalley Dor Fahrer

Unser Guide Antriebsesel fuer die Fabrik Das Lager erster Appleton-Truck Verkostung unter Kennern 

Die Tage in Treasure Beach waren traumhaft und bildeten einen schoenen Abschluss unseres JA-Aufenthalts.

Den Absprung von der Insel vollzogen wir wieder von Mobay aus, wo wir letztlich nur noch eine Nacht verbrachten.

Till mit Zuckerrohrsnack

Good bye Jamaica!

Naechster Halt Bogota Kolumbien!

 

01August
2014

Jamaica - Kingston und Blue Mountains

Liebe Lesergemeinde,

wir freuen uns sehr, euch die Zeit auf Jamaika vorstellen zu duerfen. Aufgrund diverser Umstaende waren wir dazu leider auf JA selbst nicht in der Lage.

Nachdem wir nun nach unserer letzten durchzechten Nacht auf Kuba erfolgreich in Kingston gelandet sind, durften wir jedoch nicht ohne Weiteres einreisen, da wir kein Weiterreiseticket vorzuweisen hatten. So brachten wir zunaechst 2 h im zustaendigen Office zu und wurden angehalten, ein Ticket von JA nach Kolumbien zu buchen sowie am besten gleich noch den Flug zurueck nach Europa. Da wir jedoch extrem langsam waren durch Websiteabstuerze und Kreditkarten-Probleme reichte der Flug nach Kolumbien. Damit waren wir reif fuer die Insel und haben uns gleich direkt per Taxi ins - wie sollte es auch anders sein - Reggaehostel verfrachten lassen. Neben allen anderen Orten auf JA lief auch dort Reggae.

Die ersten Erfahrungsberichte von Backpackern handelten von der Gefaehrlichkeit der Stadt sowie Ueberfaellen bei Nacht, Flipflop-Diebstaehlen und Aehnlichem.

Durch diese Erfahrungen bereichert gingen wir - mit festem Schuhwerk - bei Einbruch der Dunkelheit erstmal in die Stadt etwas essen. Die Erfahrungen unseres japanischen Backpacker-Kollegen konnten wir aber nicht nachvollziehen. Das Leben Uptown scheint relativ entspannt zu sein.

Im Hostel selbst konnten wir uns gut aufhalten. Es gab kostenloses Internet, Fruehstueck, Kaffee und Fernsehen. Was braucht man mehr.Wie ueblich gewannen wir die Herzen der Hostelbewohner durch gezielt platzierte Kniffel-Runden. So scharten wir eine kleine Reisegruppe um uns, die aus zwei Koreanerinnen namens "Thai" - geil oder? - und "Sunny" sowie einem Italiener namens "Lorenzo" und zwei spanisch-franzoesischen Schwestern "Laura" und "Namen habch vergessen" bestand.

Wirklich viel haben wir in Kingston selbst nicht geschafft....es war einfach viel zu heiss.

Das Bob-Marley-Museum und Trenchtown haben wir nicht besucht. Das war viel zu teuer und Ghetto-Tourismus ist auch nicht unser Ding.


Stattdessen haben wir einen Strandbesuch eingelegt und sind zu einer Dub-Party in die Berge gefahren, von wo aus wir einen fantastischen Stadtblick geniessen konnten. 



Nach 5 Naechten in Kingston haben wir dann mit unserer kleinen Reisegruppe die Weiterreise in die Blue Mountains angetreten.

Beim Reisen oberste Devise / immer Route-Taxis benutzen oder oeffentliche Verkehrsmittel. Private Fahrer meiden!
Das war uns aber zu langweilig, deswegen haben wir uns dazu entschieden ein privates zu nutzen. Kurz Preis ausgemacht 6 Dollar und los gehts.

Bei der Ankunft stellte sich dann heraus, dass der Fahrer nicht 6 US Dollar meinte sondern, wie ueblich in JA, damit 6000 Jam Dollar gemeint waren / 60 Dollar also. Verdammter ...Fahrer. Wir haben dann bei 40 klein bei gegeben.

Die Unterkunft im Mount Edge war jedoch durch den Ausblick und die angenehme Kuehle der Berge Trost genug.

KlosichtBalkonWohnzimmerAussichtAussicht2HausichtFlusslaufBad
In den Blue Mountains war die Atmosphaere auch deutlich entspannter. Dies bemerkten wir zuerst im nahegelegenen Redlight, wo wir ueber 1,5 h auf unser erstes richtiges und angeblich zweitbestes Jerk Chicken von Jamaika warteten. Die Zeit vertrieben wir uns jedoch mit tiefsinnigen Gespraechen mit den ansaessigen Jamaikanern. Mit dabei Jah Ocrah der Buschdoktor, der uns die Vielseitigkeit von Aloe naeher brachte.

Mainsquare Der Jerkkoch aka Hourman

Tills Redelust fuehrte zu vielen Bekanntschaften. Unter anderem lernten wir so Empress Mel kennen, welche uns zum Chanten ins Rastacamp einlud. Leider konnten wir dies nicht wahrnehmen, da Till seinen Reisepass im Reggaehostel vergass und so den Tag mit Hin-und Rueckreise verbrachte.

Eine Tour zu einer Kaffeefarm liessen wir uns jedoch nicht nehmen. Auf dieser wurden wir auch vom Guesthouse-Hund begleitet, den wir liebevoll "Hund" nannten. Hund war sehr treu, achtete auf alle Mitglieder der Gruppe und bellte jeden Jamaikaner an, der unseren Weg kreuzte.

Hund Geh nach Hause Hund

 

Er war ein originaler jamaican Browndog,wie uns spaeter von Jamaikaner bestaetigt wurde. Der Spaziergang war sehr schoen. Die Ankunft am Kaffeehaus wurde uns ein wenig durch die missgelaunte Kaffeeoma vermiesst, die nicht darueber hinwegkam, dass wir nicht vorher angerufen haben. Und dann wollten wir noch einen Kaffee probieren...unfassbar. Den Roestprozess durften wir uns dennoch ansehen, Kaffee gabs aber nicht. Der Rueckweg dauerte dann bis zur Dunkelheit. Das war aber Glueck fuer uns. So konnten wir hunderte Gluehwuermchen bestaunen, die den Wegesrand teils wie einen Maerchenwald erscheinen liessen. Das war wunder wunder schoen!

Weitere Highlights waren unsere Freiluftdusche und- Toilette mit Blick auf die Berge sowie fantastischer Blue Mountain-Kaffee zum Fruehstueck mit Saltfish und Ackee - jamaikanischer Ei-Ersatz, der am Baum waechst.

Kaffeemuehle

Als unser naechstes Ziel waehlten wir Ocho Rios. Diesmal nahmen wir jedoch wirklich ein Route-Taxi, was deutlich billiger, aber auch viel voller war als unser erstes. Der Weg fuehrte uns wieder nach Kingston, diesmal aber nicht Uptown sondern Downtown. Dort waeren wir im Jahr der Festnahme von Dudus Coke, dem Drogenbaron, mit Sicherheit erschossen worden, zum Glueck war das mal. Downtown war wie ein grosser Markt, voller Menschen, chaotisch und bunt. Wirklich positiv ueberraschte uns jedoch die hilfsbereitschaft der meisten Menschen. So wurde uns bereitwillig der Weg zum naechsten Busbahnhof gezeigt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, wie es in Cuba ueblich war. Der Koreanerin Sunny wurde bei ihrem Weg durch Downtown nach uns lediglich der Rucksack aufgeschnitten und das laestige Geld entfernt. Da wir jedoch in unserer einschuechternden Dreierformation unterwegs waren und wir sowieso total BAD aussehen, hat es keiner bei uns versucht. Wie wir auf Patwah sagen..."Nobody cyan test we!" Von Downtown konnten wir leider keine Bilder machen, da wir uns darauf konzentrierten BAD auszusehen!

Am Busbahnhof haben wir uns dann noch schnell ein Jerk Chicken gegoennt und auf den Bus gewartet. Unterhalten wurden dabei von umherfahrenden Boxen, aus denen Reggae und Pop droehnten sowie hereinrasenden Bussen, die oftmals die umherlaufenden Menschen nur um Haaresbreite verfehlten. In einem Bus mit 28 Sitzplaetzen sind wir dann zu 48zigst nach Ochi gefahren. Wir kamen sozusagen leicht in engen Kontakt mit den Einheimischen.

08Juli
2014

Baracoa und Abschied von Kuba

Vor Beginn des Festival de Caribean in Santiago de Cuba haben wir uns fuer einen kurzen Abstecher nach Baracoa entschieden. 

Abstecher

Baracoa ist so ziemlich das Suedost-Ende von Cuba und durch ausgepraegte Ruhe gekennzeichnet. 

  AusblickBlick vom Vulkansteinstrand

Direkt in der Naehe befindet sich ein Tafelberg, der laut Empfehlung einen Aufstieg wert ist. Wir Sparfuechse verzichten natuerlich auf die Fahrt mit dem Taxi zum Fusse des Berges. Stattdessen warten wir bis es Mittag ist, um der morgentlichen Kaelte zu entgehen, und laufen dann gemuetlich bei 40 Grad Celsius die 9 km bis dorthin zu Fuss, um uns danach 5km (500 Hoehenmeter) den Berg hinauf zu quaelen. Was fuer ein Spass. Zwischendurch konnten wir aber frische Mangos und Kakaokerne essen bzw. lutschen. 

   Katrin unbeschwert und barfuss Kaefor

Nachdem wir diese kleine Tour abgeschlossen haben und noch 1-2 Tage gemuetlich die Ruhe geniessen konnten, begaben wir uns auf den Rueckweg nach Santiago, um ein letztes Mal mit unseren Cubanern einen los zu machen und etwas vom Festival zu sehen.

Gesehen haben wir vom Festival dann doch nicht viel, aber die Gesellschaft war gut! 

Manchmal zu gut, da ein Cubaner dachte, Katrin durch das Herausschneiden ihrer Geldboerse aus dem Beutel, entlasten zu koennen. Nett gemeint, hat dann aber doch nur genervt.

Dann kam der Abschied...

 Bye Bye Cuba

 

 

 

08Juli
2014

Santiago de Cuba aka RUMkommen, RUMkaufen, RUMhaengen und alles was man sonst noch mit Rum machen kann.

Santiago erwies sich als unser Schoenstes Reiseziel von Kuba. Nicht etwa wegen der Landschaft sonder eher wegen der Menschen.

Aus dem PrivatjetPlaza de Cespedes - beruehmter Platz in Santiago auf dem Fidel den Sieg der Revolutionaere verkuendete

In Santiago sind Touristen eher seltene Gaeste, wodurch die Aufmerksamtkeit auf andere Dinge gerichtet wird! Somit gelang uns das Einleben entspannter als gewohnt. Wir fanden nun auch Laeden fuer Gemuese und Obst, Brot und Eier. Die Selbstversorgung begann und wir richteten uns gut ein.

Casabesitzer mit Kaefer-Renault-HybridSicht vom Casa bessere Sicht vom Casa Eingang zum Hof  Hof  Unsere TreppeDer Yard



Am 3. Tag kontaktierten wir dann die cubanischen Freunde von Katrins Freundin Mary. Diese erwiesen sich als zuverlaessige Freunde, welche es sich zur Aufgabe machten uns die Zeit unseres Aufenthalts zu bespassen. Wir verstanden uns richtig gut. 

v.l.n.r. Pepe, Edel, Coco und Palomino RUMflaxen

 

In den zwei Wochen Aufenthalt in S. de C. haben wir aber auch einiges besichtigt:

-Darunter das Castillo del Morro mit anschliessendem Strandbesuch

Castillo TillDirk und Katrin  

-Daneben der Besuch beim drittgroessten Monolithen der Welt "Gran Piedra" inkl. Verewigung auf Stein

 

-Sowie die Aftershow am Strand

Strand Eselfluesterer Rasta mit laengster Rasta auf Cuba oder sogar in der Karibik

So verbrachten wir unsere zwei Wochen in Santiago de Cuba zwischen Cubanern im Herzen der Stadt. Letztlich sind wir so zu kubanischen Deutschen geworden.

 

 

07Juli
2014

Cienfuegos und Trinidad

Cienfuegos

Nach unserem Einsteigeraufenthalt in La Habana sind wir mit dem Bus nach Cienfuegos geduest. Auch vor einem "kurzen" Umweg zu einer Raststaette schreckten die Fahrer nicht zurueck. Der Tourist soll moeglichst gewinnbringend und intensiv gemolken werden! 

In Cienfueges auf dem Busbahnhof erwarteten uns dann - gleich einer Zombieschar - mehrere Casa-Besitzer, die uns zum Mitkommen animieren wollten. Das erinnerte uns an Mexiko und aktivierte unseren Belagerungsschild, an dem zunaechst Casa-Besitzer mit Preisen ueber 5 $ die Nacht p.P. abprallten. Das Rennen machte dann eine Dame, die am wenigsten laestig und eindringlich auf uns einsprach. So gewannen wir eine Unterkunft im Zentrum von Cienfuegos inkl. 99-jaehriger Omma. Katrin war begeistert! 

 Casa + Fussball

Auf der Suche nach etwas zu essen entschieden wir uns zunaechst gegen ein ueberteuertes CUC- Restaurant (10$ pro Essen) und erneut fuer einige der beruechtigten Lowprice-Pizzen.

CUC ... Touristenwaehrung, die auch von Einheimischen insbesondere fuer Luxusartikel verwendet wird/ werden muss. 1 CUC ist in etwa gleich 1 $.

CUP ... Einheimischenwaehrung, in der Loehne gezahlt werden bzw. auch Lebensmittel und einfache Gueter bezahlt werden. 1 CUC sind 24 CUP.

Fuer die Pizza zahlten wir 10 CUP. Zum Nachtisch gabs Eisbecher fuer 3-5 CUP. Wir raetselten eine Weile ob CUC oder CUP - Preise ausgeschrieben waren. Im Zweifel aber immer das niedrigere.

In Cienfuegeos haben wir dann auch Tills wunderbaren Geburtstag gefeiert. Zur Feier des Tages haben wir uns eine Zeit lang auf einen Schlepper eingelassen, der sich mit sehr ausgefeilten Geschichten ein wenig Kleingeld und ein Bier erkaempfte sowie an einen Zigarrenverkaeufer vermittelte. Wir staubten aber im Gegenzug umsonst Zigarren ab. Von nun an waren wir aber fuer Schlepper sensibilisiert. 

Till und Schlepper Alex haben

Schlepper schleppen einen von einem "super guenstigen Laden" in den naechsten. Sind aber nicht weiter gefaehrlich. Haeufigste Merkmale: Englischlehrer, mehrere Kinder, haben bald oder am selben Tag Geburtstag, irgendjemand ist meist sehr krank... Einen Grund gibt es immer nach Geld zu fragen.  

Weitere Stationen waren das Castillo de Jagua und einige Palaeste aus der Kolonialzeit sowie eine kleine Demo von Cubanern ... "fuer das Leben". Viele Teilnehmer gab es jedoch nicht. Durch den Zusammenbruch der UdSSR wurde Kuba vor einem schon fertiggestellten Atomkraftwerk bewahrt, welches jetzt als Phantom in der Pampa steht.

Castillo de Jagua Castillo

Trinidad

Als wesentlich (ent-)spannender erwies sich Trinidad. Die am besten erhaltene Kolonialstadt Kubas mit Westerncharme, da das haeufigste Verkehrsmittel das gute alte Pferd ist. Trinidad ueberraschte durch eine geringe Groesse und besondere Ausgelassenheit. Auch die Schlepper waren hier eher lustlos am Werke, sodass der geringste Widerstand den Schlepperehrgeiz recht schnell brach und wir unsere Ruhe hatten. 

Wir wurden auch bereits am Busbahnhof erwartet mit folgendem Schild: 

Willkommensschild

Unser Casa war sehr schoen. Einziges Manko war die Rotz-Leidenschaft des Besitzers, welche uns das ein oder andere Mal den Appetit verdarb.

Der gute Till Menschen Strasse Peter - erfolgloser Halbtagsschlepper weitere erfolglose Schlepper


Auch in das kubanische Alltagsleben tauchten wir immer besser ein. Wir kaufen Gemuese und Obst von nun an am Strassenrand oder von dubiosen Strassenhaendlern. Auch unser Fruehstueck nehmen wir auf der Strasse ein. Kaffee gibts fuer 1 CUP. 

FruehstuecksbuedchenUnser Fruehstuecksbuedchen im Hintergrund

Die schoensten Ausfluege in Trinidad waren zum Strand Playa Ancon und in den Nationalpark zum Topes de Colantes (Wasserfall mit kleiner Bergtour).

Playa Ancon Playa Ancon Braeunung

Sehr schoener Strand! Katrin hat ne Feuerqualle abbekommen. 

Blick ueber den Nationalpark Wasserfall  Hotelruine auf dem Wegbeim AufstiegTill der Erkunder  ...und Kletterer  

Topas Colantes hat uns zum Abschied mit einem monsunartigen Regen ueberrascht. 

Super Regen

Mit einem kleinen Umweg von 300 km ging daraufhin nach Santiago de Cuba.

07Juli
2014

Ankunft in Cuba - Havanna

Nach einer kleinen Schaffenspause praesentieren wir euch hier die Weiterreise ins ersehnte Kuba.

Der Abflug gestaltete sich sehr gewoehnlich, die Ankunft auf Kuba jedoch zoegerte sich etwas hinaus. Katrin und Max wurden etwas gruendlicher durchsucht, nach Waffen und Rauschgift sowie Regimefeindlicher Ansichten. 

Da wir alles gut versteckt hatten, kamen wir jedoch ohne Probleme ins Land. Nun mit Kubastempel im Pass.

Unser erstes Ziel sollte das atemberaubende Havanna sein. Atembereaubend in zweierlei Hinsicht: 
Unglaubliches Stadtbild und unglaubliche Luftverschmutzung durch Oldtimer-Abgase. Light-Zigaretten sind harmloser.

Denker-Pose   Havanna - Polychrom auf CCD Ausblick vom Hostel-Balkon   

 Zunaechst haben wir unser Hostel "Buena Vista" bezogen und spaeter im Dunkeln die Umgebung erkundet. Das Hostel ueberzeugte durch Charme und Aussicht. Auch der Fahrstuhl unterstrich dies eindrucksvoll. 

 Na wo ist der Fahrstuhl?Fahrstuhl aus dem Jahre 1925.


Auf dem Weg zum "Museum de la Revolucion" haben wir unsere erste unverschaemt guenstige Pizza gegessen. Wir nennen sie auch gerne die "Umsonst-Pizza". Der Preis betraegt naemlich ca. 35 Cent (inkl. Steuern). Preisleistung war alleroberbeste Sahne! 

Museo de la Revolucion Umsonst-Pizza und Umsonst-Spaghetti

Natuerlich haben wir auch eine Tour mit dem Oldtimer-Taxi gedreht. Es war ein 59 Jahre alter Plymouth....oder so. Super unterhaltsam war es. 

Um tiefer in die Revolutionsgeschichte einzutauchen, haben wir uns auch die Wohnung von Abel Santamaria angesehen. Die befand sich direkt in der Nachbarschaft unseres Hostels. Weiter gings ueber den Plaza de la Revolucion, welcher seiner Gattung alle Ehre macht ... wie aufregend. Die ganze Tour war begleitet von unzaehligen TAXI-Rufen, "Where are you from" "Alles klar?" und "Aleman?". Es stellte sich als unmoeglich heraus nicht als Tourist erkannt zu werden.

 Plaza de la Revolucion

 

Zur Belohnung goennten wir uns zum Abendessen ein frittiertes Haehnchen an der Strasse mit Bananenchips und altem Reis sowie die erste von vielen Flaschen Rum, die wir auch gleich mit einem Hostelangestellten teilten. Freundschaften sind weiterhin sehr wichtig. 


 

 

26Juni
2014

Der Rest von Mexiko

Hallo ihr Lieben,

leider konnten wir unseren letzten Eintrag nicht mehr von Mexiko aus hochladen, da unser Rechner vorm Absenden abstuerzte. Deswegen nun nach bereits drei Wochen Kuba, zunaechst der Rest von Mexiko.

Nach San Cristobal de las Casas, einem verdammt kalten und nassen Ort sind wir mit dem Nachtbus nach Campeche geduest, Katrin auch in doppelter Hinsicht...wenn ihr versteht was wir meinen... :-) Brechdurchfall auf dem Busklo und Serpentinenstrassen halfen nicht die Situation zu verbessern.

In Campeche angekommen hat Katrin sich im Hostel zur Ruhe gesetzt. Till und Max waren nach der langen Busfahrt voller Tatendrang und haben sich auf die Reise zum 20 km entfernten Strand am Golf von Mexiko begeben. Da die Jungs sehr aufgeschlossene und ueberaus sympatische Gesellen sind, haben sich die Einheimischen beim Finden des Weges zum Busbahnhof ins Zeug gelegt und sogar Verwandte angerufen, die die genaue Position kannten. Diese war versteckt in einer Seitenstrasse.

Nach einer halben Stunde Fahrt mit Bus sind wir an der verdreckten Golfkueste angekommen. Zunaechst zog noch ein Mega-Gewitter auf, was uns dazu veranlasste mit ein paar Mexikaner Bier in einem Minimarkt zu trinken. Wie gewohnt verstanden wir uns super und tauschten schliesslich noch Schimpfworter in Deutsch und Mexikanisch aus. Nach dem Regen gings dann mit Dreiradtaxi zum Strand.
Die Rueckfahrt nach Campeche zog sich einige Stunden, da Busse Sonntags nur selten fahren. Ein bisschen mulmig wurde uns lediglich als einige Einheimische schon das Warten auf den Bus aufgaben. Er kam dann schliesslich doch.

Nach nur einer Nacht gings weiter ins schoene Valladolid. Dort gab es jede Menge Cenoten zum Baden. Dies sind Kalksteingruben, die ueber Jahrhunderte ausgespuehlt wurden und bis zu 100m tief sein koennen. Sie koennen offen sein oder sich in Hoehlen befinden.

In der Hostelkueche haben wir zum ersten mal selbst gekocht. Typisch deutsch versteht sich ... Spaghetti-Bolognese (mit Ingwer).

Hostelkueche

Cenote 3 Cenote 2 Tarzan Till Cenote in der Stadt

Ein Semi-Highlight war Chichen Itza. Nach der Ruine in Palenque war diese jedoch viel zu teuer und weniger spannend.

Pyramide Chichen Itza - Observatorium Saeulen Cenote in C.I.


Nach dem letzten Kultur-Happening sind wir zum Abschluss auf die Wunderschoene Isla Mujeres. Dort haben frueher die Piraten ihre Frauen versteckt bzw. abgelegt, damit sie keine Dummheiten anstellen oder keine mit ihnen angestellt werden... bzw. auf dem Schiff nicht so viel geredet wird. :-)

Spaet abends nach unserer Ankunft haben wir im Hostel noch die letzten drei Betten abgestaubt. Auch alte Bekannte aus Tulum haben wir wieder getroffen. Darunter einen Italiener sowie einen aus Santo Domingo, den wir liebevoll Santa-Ingo genannt haben.

Santa Ingo und wir

Zusammenfassend war die Isla Mujeres mit absolut fantastischen Straenden gesegnet. Das Essen war ebenso sehr lecker. Nach einigem Suchen auch bezahlbar. Weitere Highlights waren die allabendlichen Strandparties im Hostel, die Schildkroetenfarm sowie unsere ausschweifenden Tischtenniskaempfe.

Schoener Strand Ausm Wasser Schildkroete mehr Schildkroeten interessierte Schildkroete Steinfisch Schneckenhalter Seepferdchen Schildkroetenfarm weitere interessierte Schildkroeten Cocos-Shrimps mit Mangososse

Nach wunderschoenen drei Wochen Mexiko sind wir dann am 09.06.2014 in unser Flugzeug nach Kuba - Havanna gestiegen.

Nach wie vor geht es uns allen in Kuba sehr gut. Am 04. Juli geht es bereits weiter nach Jamaika. Aufgrund des teuren Internets werden wir unseren Kuba-Reisebericht erst ab dieser Zeit nachtragen.

Liebe Gruesse von uns Dreien an alle!!

PS: Kommentare sind erwuenscht!

31Mai
2014

San Cristobal de las Casas

Den Weg von 70 km nach S.C. haben wir in flotten 4h hinter uns gebracht... Serpentinen, fieser Regen und Geschwindigkeits-Stopper (Huckel auf der Strasse) --> der Fahrer hat einmal sogar mit beiden Haenden gelenkt.

San Cristobal liegt auf 2000 m Hoehe und zwang uns deshalb die Badehosen und Flipflops gegen lange Sachen und Regenjacken einzutauschen. Das Hostel hat bisher das untere Limit des Komforts unserer Reise markiert.

Mehr als kurze Stadt und Marktbesuche waren aufgrund des Wetters fuer uns nicht erstrebenswert. Ausserdem diese Kaelte ... so bitter bitter kalt (15 Grad). Wir wollen wieder an den Strand.

Die letzte Nacht verbringen wir bei Ivan, den wir ja in Bacalaar kennengelernt haben.

Plaza Central Markt frischer Salzfisch

Uebrigens: wir haben einen "Gewinner" unserer Wette. Der Glueckliche ist Till. ;-)

Wir haben uns jedoch alle noch etwas eingefangen: Jede Menge Touristen, die die selbe Route wie wir abfahren... Wir haben jedoch auch jemand aus Chile kennengelernt. Im Falle wir kommen dorthin haben wir damit schon eine Unterkunft! Check!

Die naechste Station wird Campeche am Golf von Mexiko sein. Hier ist hoffentlich die Sonne wieder da.

 

31Mai
2014

Palenque

Nach einer furchtbaren, siebenstuendigen Nachtfahrt und einer CD in Dauerschleife - ueberlegt mal: 7h die selbe Mexiko-Mukke - sind wir verschlafen aus dem Bus gestiegen und waren in Palenque.

Noch bevor wir die Ohropax aus dem Ohr ziehen konnten waren wir bereits umzingelt von hellwachen Tourguides, Taxivermittlern und Melonenverkaufern. Nach reiflicher Ueberlegung haben wir uns jedoch dafuer entschieden nur unsere Taschen aus dem Bus zu holen.

Schnell ins naechste Taxi und ab zu Margarita & Ed Cabaños in El Panchan. Das liegt naeher zu den Ruinen und ist ein kleines Dorf im Dschungel inkl. Huehner und Kuecken.

Weg zum Zimmer hier gibts auch diverses Getier Hostel Unsere Toilette Der Grund fuer die Toilettengaenge Ameisenstrassen mit Stau

Die Ruinen, wo uebrigens Helmut Schmidt vor 25 Jahren mit Helikopter seinen Auftritt hatte, waren aeusserst beeindruckend.

alt Wasserfall Wunderschoener Ausblick

Auch in El Panchan haben wir aufgrund des mangelnden Unterhaltungsfaktors nach zwei Naechten die Weiterreise angetreten. Auf dem Weg nach San Cristobal haben wir jedoch noch ein wenig Wasserspass genossen.

Misol Ha Gollum von hinten am Wasserfall Agua Azul, was braun war Kaskaden mehr Kaskaden Kaskaden zum Baden

Die Weiterfahrt im Bus war kalt .... muy frio!

Volle Bude kalt

 

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.